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eIF2A Double Nickase Plasmid (h) | sc-413527-NIC | 20 µg | $410.00 |
EIF2A kodiert eIF2A, einen nicht-kanonischen Initiationsfaktor der Translation, der die Initiator‑Met‑tRNAi unabhängig vom eIF2‑GTP‑Ternärkomplex an die 40S‑Ribosomenuntereinheit liefern kann. Die Aktivität von eIF2A ist insbesondere unter zellulären Stressbedingungen relevant, die die kanonische Initiation dämpfen, wodurch EIF2A mit translationaler Umprogrammierung und der Kontrolle der Proteostase verknüpft ist. Über seine Rolle bei der Regulation mRNA-spezifischer Initiation und der stressadaptiven Proteinsynthese steht EIF2A in Verbindung mit der integrierten Stressantwort und verwandten Signalwegen, die Zellüberleben und Homöostase beeinflussen. Eine fehlregulierte Translationskontrolle unter Beteiligung von EIF2A wurde u. a. im Kontext der Stressadaptation von Tumorzellen sowie proteotoxischem Stress im Zusammenhang mit Neurodegeneration untersucht, was seinen Nutzen als mechanistisches Ziel in Pathway-Studien unterstreicht.
eIF2A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EIF2A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EIF2A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EIF2A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EIF2A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.