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Egr-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401740-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Egr-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401740-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
EGR3 kodiert den Zinkfinger-Transkriptionsfaktor Egr-3, ein Immediate-Early-Genprodukt, das durch vielfältige extrazelluläre Reize und aktivitätsabhängige Signalübertragung induziert wird. Egr-3 reguliert reizresponsive Transkriptionsprogramme, die Zelldifferenzierung, Proliferation und adaptive Antworten beeinflussen, und integriert Signalwege downstream von MAPK/ERK sowie calciumabhängiger Signalgebung, um die Genexpression umzubauen. Im Nerven- und Immunsystem trägt Egr-3 zu aktivitätsgetriebener Plastizität und zu funktionellen Programmen von Lymphozyten bei und verknüpft so transkriptionelle Kontrolle mit zellulären Aktivierungszuständen. Eine dysregulierte EGR3-Expression wurde mit neuropsychiatrischen und neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen sowie veränderter Immunregulation in Verbindung gebracht, was EGR3 zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien reizgekoppelter Gennetzwerke macht.
Egr-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des EGR3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von EGR3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die EGR3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit EGR3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.