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DSCR 1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402694-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DSCR 1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402694-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RCAN1 kodiert DSCR1 (Down-Syndrom-Critical-Region-Protein 1), einen endogenen Inhibitor und Rückkopplungsregulator der calcium-/calmodulinabhängigen Phosphatase Calcineurin (PPP3). Durch die Modulation der calcineurinabhängigen Dephosphorylierung und der nukleären Lokalisation von NFAT-Transkriptionsfaktoren beeinflusst DSCR1 Ca2+-responsive Genexpressionsprogramme, die zelluläre Stressantworten, Apoptose und Differenzierung steuern. RCAN1 steht außerdem mit Signalwegen des oxidativen Stresses und der mitochondrialen Homöostase in Verbindung, mit beschriebenen Auswirkungen auf die neuronale und kardiovaskuläre Biologie. Eine fehlregulierte RCAN1/DSCR1-Aktivität wurde mit veränderter NFAT-Signalübertragung in Erkrankungsbildern wie Down-Syndrom-assoziierten Phänotypen, Neurodegeneration und vaskulärer Dysfunktion in Zusammenhang gebracht, was den Einsatz in mechanistischen Signalwegstudien unterstützt.
DSCR 1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RCAN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RCAN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RCAN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RCAN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.