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DR4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400747-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DR4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400747-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TNFRSF10A kodiert den Todesrezeptor 4 (DR4), ein an der Zelloberfläche lokalisiertes Mitglied der TNF‑Rezeptor‑Superfamilie, das an TRAIL bindet und die extrinsische Apoptose einleitet. Nach Ligandenbindung fördert DR4 die Assemblierung des death‑inducing signaling complex (DISC) und die Aktivierung von Caspase‑8, mit nachgeschaltetem Crosstalk zur mitochondrialen Amplifikation und zu NF‑κB‑assoziierten Stressantworten. Die DR4‑Signalübertragung ist in Signalwege eingebettet, die Entscheidungen über das Zellschicksal regulieren, darunter Apoptose, inflammatorische Signalgebung und Immunüberwachung. Eine veränderte Expression oder funktionelle Abschwächung von TNFRSF10A wurde im Kontext der Tumorbiologie und der Resistenz gegenüber apoptoseassoziierten Signalen untersucht, ebenso wie im Rahmen einer umfassenderen Dysregulation von Todesrezeptor‑Signalnetzwerken.
DR4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TNFRSF10A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TNFRSF10A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TNFRSF10A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TNFRSF10A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.