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DOT1L1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403286-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DOT1L1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403286-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DOT1L kodiert DOT1L1, eine Lysin-Methyltransferase, die die Mono-, Di- und Trimethylierung von Histon H3 an Lys79 katalysiert – eine Chromatinmarkierung, die mit aktiver Transkription in Verbindung steht. Über die Regulation von Genexpressionsprogrammen beeinflusst DOT1L den Zellzyklus, DNA-Schadensantworten, die hämatopoetische Differenzierung sowie entwicklungsbezogene transkriptionelle Netzwerke. Die DOT1L-abhängige H3K79-Methylierung ist mit der epigenetischen Kontrolle der Elongation durch RNA-Polymerase II und der Chromatinzugänglichkeit verknüpft und prägt dadurch linien-/zelltypspezifische Transkriptionszustände. Eine fehlregulierte DOT1L-Aktivität und veränderte H3K79-Methylierungsmuster werden mit onkogenen Transkriptionsprogrammen in Zusammenhang gebracht, einschließlich solcher, die mit MLL-rearrangierten Leukämien assoziiert sind, was die Relevanz von DOT1L für die Epigenetik- und Krebsbiologieforschung unterstreicht.
DOT1L1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DOT1L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DOT1L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DOT1L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DOT1L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.