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Dok-3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-424217-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dok-3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424217-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Dok3** kodiert **Dok-3**, ein Adapterprotein aus der **DOK**-Familie („downstream of kinase“), das die rezeptorproximalen Signalwege in hämatopoetischen und Immunzellen moduliert. Dok-3 ist an Signalwegen des **B‑Zell-Rezeptors** und von **Fc‑Rezeptoren** beteiligt, indem es Signalkomplexe zusammensetzt, die Src‑Familien‑Kinasen, Syk‑abhängige Kaskaden sowie MAPK/ERK‑Outputs beeinflussen und dadurch Aktivierungsschwellen und Zytokinantworten mitbestimmen. Über seine Scaffold‑Funktion trägt Dok-3 zur Regulation der angeborenen und adaptiven ImmunSignalübertragung bei, einschließlich Toll‑like‑Rezeptor‑gekoppelter Antworten in myeloischen Zelllinien. Eine Fehlregulation DOK3‑assoziierter Signalgebung wurde mit Immundysfunktionen und inflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was Dok3 als Ziel für mechanistische Studien in der Immunologie und hämatopoetischen Zellbiologie unterstützt.
Dok-3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dok3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dok3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dok3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dok3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.