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DOCK 7 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404461-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
DOCK 7 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-404461-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
DOCK7 (DOCK 7) ist ein atypischer Guanin-Nukleotid-Austauschfaktor, der GTPasen der Rho-Familie – insbesondere Rac1 und Cdc42 – aktiviert, um den Umbau des Aktin-Zytoskeletts, die Zellpolarität und die gerichtete Migration zu koordinieren. Über diese Signalknoten trägt DOCK7 zum Neuritenauswuchs, zur Axonführung und zu myelinisierungsbezogenen Prozessen bei und verknüpft damit zytoskelettale Dynamik mit Entwicklungs- und Transportwegen. Eine veränderte DOCK7-Aktivität wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und fehlregulierten Programmen der Zellmotilität in Verbindung gebracht, was für Studien zur Entwicklung des Nervensystems und zur Invasionsbiologie relevant ist. Als Signaling-Scaffold und GTPase-Regulator wird DOCK7 zudem genutzt, um das Zusammenspiel zwischen Rho-GTPase-Signalgebung, Membrandynamik und kinasegesteuerten Signalwegen zu untersuchen, die Morphologie und Adhäsion steuern.
DOCK 7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DOCK7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DOCK 7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DOCK7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DOCK7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DOCK 7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DOCK7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DOCK 7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DOCK 7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DOCK7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.