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Dnmt3a Double Nickase Plasmid (h) | sc-400323-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dnmt3a Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400323-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DNMT3A kodiert Dnmt3a, eine de-novo-DNA-Methyltransferase, die während der Entwicklung und der Festlegung von Zellschicksalen CpG-Methylierungsmuster etabliert und dadurch die Chromatinzugänglichkeit sowie langfristige Transkriptionsprogramme prägt. Dnmt3a kooperiert mit DNMT3B bei der Etablierung der Methylierung und mit DNMT1 bei deren Aufrechterhaltung während der DNA-Replikation und ist in epigenetische Remodeling‑Signalwege eingebunden, die die Genomstabilität und die Silenzierung von Transposons beeinflussen. Eine veränderte DNMT3A-Funktion wird mit einer fehlregulierten hämatopoetischen Differenzierung und einer umfassenden epigenomischen Reprogrammierung in Verbindung gebracht; wiederkehrende somatische Varianten werden häufig in Modellen myeloischer Malignome untersucht. Als zentraler Regulator der methylierungsabhängigen Genkontrolle wird DNMT3A häufig in der Stammzellbiologie, der Reifung von Immunzellen und der Krebs‑Epigenetik erforscht.
Dnmt3a Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DNMT3A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DNMT3A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DNMT3A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DNMT3A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.