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Dlx-6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405663-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dlx-6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405663-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DLX6 kodiert Dlx-6, einen Homeobox-Transkriptionsfaktor, der während der embryonalen Entwicklung die Koordination transkriptioneller Programme unterstützt und eine wichtige Rolle bei der kraniofazialen Musterbildung, der neuronalen Differenzierung und der Extremitätenmorphogenese spielt. Dlx-6 wirkt im Zellkern, indem es an regulatorische DNA-Elemente bindet und mit entwicklungsbiologischen Signalnetzwerken interagiert, darunter Signalwege, die sich mit WNT-, BMP- und SHH-vermittelten Musterbildungsreizen überschneiden. Eine veränderte Regulation von DLX6 wurde mit gestörter Linienfestlegung und aberranten Genexpressionszuständen in Entwicklungsstörungen und in Kontexten der Krebsbiologie in Verbindung gebracht. Als sequenzspezifischer transkriptioneller Regulator wird DLX6 häufig im Hinblick auf seinen Beitrag zu Zellschicksalsentscheidungen, Enhancer-Aktivität und epigenetischer Kontrolle entwicklungsrelevanter Gennetzwerke untersucht.
Dlx-6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DLX6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DLX6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DLX6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DLX6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.