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Dlx-3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-420014-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Dlx-3 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420014-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Dlx3 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor DLX-3, einen nukleären Regulator, der während der Embryonalentwicklung die Festlegung von Zelllinien (Lineage Specification) sowie Programme der terminalen Differenzierung steuert. In der Maus trägt DLX-3 zu transkriptionellen Netzwerken bei, die die kraniofaziale Morphogenese, die Differenzierung der Epidermis und der Haarfollikel sowie die Zahnentwicklung regulieren – unter anderem durch die Modulation der epithelial-mesenchymalen Signalübertragung und nachgeschalteter Keratinisierungswege. Eine veränderte Dlx3-Aktivität wurde mit Defekten in der Entwicklungsmusterung und fehlregulierten Differenzierungsphänotypen in Verbindung gebracht, was das Gen für Untersuchungen zu angeborenen Fehlbildungen und zur Gewebehomöostase relevant macht. Als DNA-bindender Faktor dient DLX-3 zudem als Knotenpunkt, um enhancergetriebene Genregulation und das Zusammenspiel mit anderen Homeodomänen-Proteinen in entwicklungsbiologischen Gen-Schaltkreisen zu untersuchen.
Dlx-3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Dlx3-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Dlx3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Dlx3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Dlx3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.