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DHCR24 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405507-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DHCR24 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405507-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DHCR24 kodiert die 24-Dehydrocholesterin-Reduktase, ein Enzym des endoplasmatischen Retikulums, das den letzten Schritt der Cholesterinbiosynthese katalysiert, indem es Desmosterol zu Cholesterin reduziert. Über seine Rolle im Bloch‑Weg beeinflusst DHCR24 die Sterolzusammensetzung von Membranen, die Organisation von Lipid-Rafts sowie sterolsensitive Signalnetzwerke, die mit der ER‑Homöostase und oxidativen Stressantworten verknüpft sind. Eine Störung der DHCR24‑Aktivität kann das Desmosterol/Cholesterin‑Gleichgewicht verschieben und dadurch zelluläre Differenzierung und metabolische Anpassung in sterolabhängigen Kontexten beeinflussen. Eine veränderte DHCR24‑Expression oder -Funktion wurde bei Störungen des Cholesterinstoffwechsels beschrieben und in Modellen der Neurodegeneration und Onkologie im Hinblick auf Zusammenhänge mit Stressresilienz und Lipid‑Remodelling untersucht.
DHCR24 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DHCR24-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DHCR24 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DHCR24-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DHCR24-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.