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DGK-ζ Double Nickase Plasmid (h) | sc-403843-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DGK-ζ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403843-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die Diacylglycerol-Kinase Zeta (DGK-ζ), kodiert durch das menschliche DGKZ-Gen, phosphoryliert Diacylglycerol zu Phosphatidsäure und prägt damit Stärke und Dauer der Signalübertragung durch lipidische Second Messenger. Durch die Kontrolle der Verfügbarkeit von Diacylglycerol moduliert DGK-ζ nachgeschaltete Signalwege, darunter PKC-/RasGRP-abhängige Signalgebung, und greift in die Ausgänge der PI3K–AKT- und MAPK-Netzwerke ein, die Proliferation, Differenzierung, Migration und Überleben beeinflussen. DGK-ζ wurde zudem mit Zytoskelett-Umbau und Membrantransport in Verbindung gebracht, vermittelt durch die lokale Regulation von Phosphatidsäure-Pools in Signal-Mikrodomänen. Eine dysregulierte DGKZ-Expression oder -Aktivität wurde mit veränderter Signalgebung in Immunzellen assoziiert und in Kontexten wie Entzündung sowie krebsassoziiertem Rewiring von Signalnetzwerken untersucht, was ihre Relevanz für mechanistische Studien der Signaltransduktion unterstreicht.
DGK-ζ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DGKZ-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DGKZ abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DGKZ-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DGKZ-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.