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DGK-ζ CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403843-ACT | 20 µg | $397.00 |
Die Diacylglycerolkinase Zeta (DGKζ), kodiert durch das humane DGKZ-Gen, phosphoryliert Diacylglycerol (DAG) zu Phosphatidsäure und prägt dadurch Stärke und Dauer der DAG-abhängigen Signalübertragung. Durch die Modulation des Second-Messenger-Gleichgewichts beeinflusst DGKζ PKC- und Ras/ERK-gekoppelte Signalwege, rezeptornahe Signalgebung sowie Programme des Zytoskelett-Remodelings, die die Zellaktivierung, Migration und Proliferation steuern. Die DGKζ-Aktivität ist zudem mit dem Phosphoinositidstoffwechsel und der Signalintegration nachgeschaltet an Immunrezeptoren und Wachstumsfaktor-Signalen verknüpft. Eine fehlregulierte DAG–Phosphatidsäure-Signalgebung unter Beteiligung von DGKζ wurde in Studien zu Immundysfunktionen, Entzündungsprozessen und onkogenen Signalkontexten beschrieben, was ihre Bedeutung als mechanistischer Knotenpunkt in der Signaltransduktionsforschung unterstreicht.
DGK-ζ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen DGKZ-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
DGK-ζ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des DGKZ-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der DGKZ-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen DGK-ζ-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native DGKZ-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von DGK-ζ-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des DGK-ζ-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem DGKZ-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.