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DDX15 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403959-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDX15 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403959-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DHX15 (DDX15) kodiert eine DEAH-Box-RNA-Helikase, die RNA-Protein-Komplexe während des Prä-mRNA-Spleißens sowie bei weiter gefassten RNA-Verarbeitungsvorgängen umgestaltet. DDX15 wirkt in spliceosomalen Signalwegen und unterstützt die Intronenentfernung, die RNA-Überwachung und die Reifung von Transkripten, die die Zellzykluskontrolle und stressresponsive Programme regulieren. Durch die Beeinflussung der Spleißstellenwahl und der Transkript-Integrität kann DHX15 die Proteomzusammensetzung und Signalausgänge in unterschiedlichen zellulären Kontexten verändern. Eine Fehlregulation der RNA-Helikase-Aktivität und von Spleißfaktor-Netzwerken unter Beteiligung von DHX15 wurde mit veränderten Genexpressionszuständen in Verbindung gebracht, die für proliferative und neuroentwicklungsbezogene Phänotypen relevant sind, was DHX15 zu einem geeigneten Knotenpunkt für mechanistische Studien des RNA-Metabolismus macht.
DDX15 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DHX15-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DHX15 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DHX15-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DHX15-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.