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DDB2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401686-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
DDB2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401686-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DDB2 kodiert einen DNA-Schadens-Erkennungsfaktor, der mit DDB1 den UV-DDB-Komplex bildet – einen zentralen Sensor für UV-induzierte Photoläsionen, der die globale genomweite Nukleotid-Exzisionsreparatur einleitet. Über die Kopplung an die CUL4A–RBX1-E3-Ubiquitin-Ligase-Maschinerie fördert DDB2 die Verifizierung der Läsion und das Chromatin-Remodeling, indem es reparaturassoziierte Substrate ubiquitinyliert und dadurch die Rekrutierung nachgeschalteter NER-Komponenten erleichtert. Die DDB2-Aktivität greift in die Kontrolle von Zellzyklus-Checkpoints und in Signalwege zur Aufrechterhaltung der Genomstabilität ein und verknüpft eine gestörte Schadenserkennung mit einer erhöhten Mutationslast. Eine veränderte DDB2-Expression oder -Funktion wurde mit UV-Empfindlichkeitsphänotypen in Verbindung gebracht und im Kontext der Karzinogenese sowie DNA-Reparatur-assoziierter Erkrankungen untersucht.
DDB2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DDB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DDB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DDB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DDB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.