Date published: 2026-7-14

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DAPK Double Nickase Plasmid (h): sc-402702-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das DAPK Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • DAPK Double-Nickase-Plasmid (h) und DAPK Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf DAPK1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: DAPK: sc-136286
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    DAPK Double Nickase Plasmid (h)

    sc-402702-NIC
    20 µg
    $410.00

    DAPK Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-402702-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    Die Death-associated protein kinase 1 (DAPK1) kodiert DAPK, eine Ca2+/Calmodulin-regulierte Serin/Threonin-Kinase, die apoptotische und autophagische Signalwege mit der Zytoskelettdynamik verknüpft. DAPK moduliert Zelltodprogramme durch die Phosphorylierung zahlreicher Substrate, beeinflusst Stressantworten, Anoikis sowie die mitochondrienabhängige Apoptose und ist in MAPK- und entzündliche Signalnetzwerke eingebunden. Eine veränderte DAPK1-Aktivität oder -Expression wird mit einer Fehlregulation von Zellüberlebens- und Migrationsprogrammen in Verbindung gebracht und knüpft DAPK1 an krankheitsrelevante Prozesse wie Tumorsuppression, stressassoziierte Signalwege bei Neurodegeneration und immunvermittelte Gewebeschädigung. Als zentraler Regulator des programmierten Zelltods wird DAPK1 häufig untersucht, um das Zusammenspiel von Signalwegen zu analysieren, das Zellschicksalsentscheidungen unter genotoxischem, oxidativem oder Zytokinstress prägt.

    DAPK Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DAPK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DAPK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DAPK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DAPK1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.