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D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (m) | sc-420053-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420053-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Drd2 kodiert den Dopamin-D2-Rezeptor (D2DR), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der die Adenylatcyclase hemmt, das cAMP/PKA-Signalwegnetzwerk dämpft und die Aktivität von Ionenkanälen moduliert, um neuronale Erregbarkeit und synaptische Übertragung zu beeinflussen. D2DR wird stark in striatalen medium spiny neurons exprimiert, wo er den dopaminergen Tonus mit glutamatergen Eingängen integriert und so Basalganglien-Schaltkreise, motorische Kontrolle, Motivation und Belohnungslernen mitsteuert. Die Rezeptorsignalisierung umfasst unter anderem MAPK/ERK- und β-Arrestin-abhängige Kaskaden und verknüpft damit Neurotransmitterdynamik mit Programmen der Genexpression und Plastizität. Eine veränderte DRD2-Funktion oder -Expression wird in neuropsychiatrischen und neurodegenerativen Forschungskontexten untersucht, darunter Studien zur dopaminergen Dysregulation, zur Pharmakologie von Antipsychotika und zu schaltkreisbezogenen Mechanismen des Verhaltens.
D2DR/Dopamine D2 Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Drd2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Drd2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Drd2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Drd2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.