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D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (h) | sc-400235-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400235-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DRD2 kodiert den Dopamin-D2-Rezeptor (D2DR), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der die Neurotransmission moduliert, indem er die Adenylylcyclase hemmt, intrazelluläres cAMP senkt und die Aktivität von Ionenkanälen reguliert. Die D2DR-Signalübertragung greift in kanonische GPCR-Signalwege wie PKA/CREB und MAPK/ERK ein und prägt dadurch synaptische Plastizität, neuronale Erregbarkeit und die Dynamik belohnungsbezogener Schaltkreise. Im zentralen Nervensystem trägt D2DR zur präsynaptischen Autorezeptor-Kontrolle der Dopaminfreisetzung sowie zur postsynaptischen Regulation des striatalen Outputs bei. Eine dysregulierte DRD2-Expression oder -Signalgebung wurde mit neuropsychiatrischen Phänotypen und dopaminabhängigen Verhaltensweisen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur Rezeptorsignalgebung und zur Funktion neuronaler Schaltkreise unterstützt.
D2DR/Dopamine D2 Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DRD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DRD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DRD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DRD2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.