Date published: 2026-7-11

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D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (h): sc-400235-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • D2DR/Dopamine D2 Receptor Double-Nickase-Plasmid (h) und D2DR/Dopamine D2 Receptor Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf DRD2 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: D2DR/Dopamine D2 Receptor: sc-5303
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    D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (h)

    sc-400235-NIC
    20 µg
    $410.00

    D2DR/Dopamine D2 Receptor Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-400235-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    DRD2 kodiert den Dopamin-D2-Rezeptor (D2DR), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der die Neurotransmission moduliert, indem er die Adenylylcyclase hemmt, intrazelluläres cAMP senkt und die Aktivität von Ionenkanälen reguliert. Die D2DR-Signalübertragung greift in kanonische GPCR-Signalwege wie PKA/CREB und MAPK/ERK ein und prägt dadurch synaptische Plastizität, neuronale Erregbarkeit und die Dynamik belohnungsbezogener Schaltkreise. Im zentralen Nervensystem trägt D2DR zur präsynaptischen Autorezeptor-Kontrolle der Dopaminfreisetzung sowie zur postsynaptischen Regulation des striatalen Outputs bei. Eine dysregulierte DRD2-Expression oder -Signalgebung wurde mit neuropsychiatrischen Phänotypen und dopaminabhängigen Verhaltensweisen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in mechanistischen Studien zur Rezeptorsignalgebung und zur Funktion neuronaler Schaltkreise unterstützt.

    D2DR/Dopamine D2 Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DRD2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DRD2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DRD2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DRD2-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.