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cystatin B Double Nickase Plasmid (h) | sc-403769-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cystatin B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403769-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CSTB kodiert Cystatin B, einen intrazellulären Inhibitor von Cysteinproteasen, der die Aktivität von Cathepsinen reguliert und so Proteostase, lysosomale Funktion und einen kontrollierten Proteinumsatz unterstützt. Durch die Dämpfung proteasevermittelter Prozessierung beeinflusst Cystatin B Stressantworten, inflammatorische Signalwege und zelluläre Überlebensprogramme, die von einer ausgewogenen Proteolyse abhängen. Eine veränderte CSTB-Funktion wurde mit neurologischen Phänotypen und neurodegenerationsassoziierten Prozessen in Verbindung gebracht, was mit Rollen in der neuronalen Erhaltung und im Umgang mit oxidativem Stress übereinstimmt. CSTB wird daher häufig in Modellen der neuronalen Biologie, der Aktivierung von Immunzellen und des proteasegetriebenen Remodellings untersucht.
cystatin B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSTB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSTB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSTB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSTB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.