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cystatin A Double Nickase Plasmid (h) | sc-416374-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cystatin A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416374-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CSTA kodiert Cystatin A, einen Cysteinprotease-Inhibitor vom Typ I, der die Aktivität von Cathepsinen im Zytosol und an der Zellperipherie begrenzt und so zur Aufrechterhaltung der Integrität der epithelialen Barriere sowie eines kontrollierten Proteinumsatzes beiträgt. Durch die Modulation lysosomaler und extralysosomaler Proteolyse beeinflusst Cystatin A Prozesse wie die Differenzierung von Keratinozyten, die Abschilferung (Desquamation) und den Schutz vor proteasevermitteltem Stress. Eine dysregulierte CSTA-Expression oder ein Ungleichgewicht gegenüber den Ziel-Cathepsinen wurde mit einer veränderten Gewebehomöostase und entzündlichen Mikroumgebungen in Verbindung gebracht; entsprechende Assoziationen wurden unter anderem bei Plattenepithelkarzinomen und Hauterkrankungen beschrieben. Als humanes Cystatin wird es zudem genutzt, um Protease–Antiprotease-Netzwerke zu untersuchen, die Invasion, Antigenprozessierung und Zelltod-Signalwege prägen.
cystatin A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSTA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSTA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSTA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSTA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.