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CYP2J2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402955-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CYP2J2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402955-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CYP2J2 kodiert eine humane Cytochrom-P450-Epoxygenase, die endogene Lipide oxidiert, darunter die Umwandlung von Arachidonsäure in Epoxyeicosatriensäuren (EETs). Diese bioaktiven Mediatoren beeinflussen den Gefäßtonus, inflammatorische Signalwege und zelluläre Stressantworten. Über seine mikrosomale Monooxygenase-Aktivität ist CYP2J2 mit dem Eicosanoidstoffwechsel und der Redoxhomöostase verknüpft, wodurch Endothelfunktion und die Biologie glatter Muskelzellen moduliert werden können. Eine veränderte Expression oder Aktivität von CYP2J2 wurde im Zusammenhang mit kardiometabolischen Merkmalen, Entzündungszuständen und Tumorzellphänotypen untersucht, was seine Rolle in der Balance von Lipidmediatoren und der zellulären Signalübertragung widerspiegelt. Als xenobiotika-metabolisierendes Enzym trägt CYP2J2 zudem zur oxidativen Biotransformation ausgewählter Verbindungen bei und ist damit für die pharmakologische und toxikologische Forschung relevant.
CYP2J2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CYP2J2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CYP2J2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CYP2J2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CYP2J2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.