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CYP1A1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400511-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes CYP1A1 kodiert eine Cytochrom‑P450‑Monooxygenase, die den oxidativen Metabolismus von Xenobiotika und endogenen Substraten katalysiert, darunter polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und steroidähnliche Moleküle. Seine Transkription wird stark über die Signalachse des Aryl‑Hydrocarbon‑Rezeptors (AHR) reguliert, wodurch CYP1A1 als zentraler Effektor ligandinduzierten Entgiftungs- und Redox‑Homöostaseprogramme positioniert ist. Die Aktivität von CYP1A1 beeinflusst Bioaktivierungs- und Clearance‑Wege, die zelluläre Reaktionen auf Umweltexpositionen, oxidativen Stress und entzündliche Signale prägen. Eine veränderte CYP1A1‑Expression wurde mit interindividuellen Unterschieden in der Chemikaliensensitivität sowie mit Mechanismen in Verbindung gebracht, die für die Metabolisierung von Karzinogenen und die Krankheitsanfälligkeit relevant sind.
CYP1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYP1A1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CYP1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYP1A1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYP1A1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP1A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYP1A1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP1A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP1A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYP1A1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.