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CYP19 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400604-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CYP19 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400604-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen CYP19A1 kodiert die Aromatase (CYP19), ein Cytochrom-P450-Enzym, das den letzten Schritt der Estrogenbiosynthese katalysiert, indem es Androgene in Estrogene umwandelt. Diese mikrosomale Monooxygenase integriert einen NADPH-abhängigen Elektronentransfer und trägt zur Homöostase von Steroidhormonen in endokrinen wie auch peripheren Geweben bei. Die Aktivität von CYP19A1 beeinflusst Signalnetzwerke des Estrogenrezeptors sowie Transkriptionsprogramme, die Proliferation, Differenzierung und metabolische Regulation prägen. Eine fehlregulierte Aromatase-Expression ist an hormonabhängigen Phänotypen beteiligt und stellt eine mechanistische Verbindung zwischen veränderter Steroidogenese, endokrinen Rückkopplungsschleifen und krankheitsassoziierten Signalzuständen her.
CYP19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CYP19A1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CYP19 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CYP19A1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CYP19A1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP19-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CYP19A1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP19-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP19-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CYP19A1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.