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cyclin T2a/b Double Nickase Plasmid (h) | sc-404586-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cyclin T2a/b Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404586-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CCNT2 kodiert Cyclin T2 (die Isoformen T2a und T2b), ein regulatorisches Cyclin, das mit CDK9 zusammenwirkt und so den Komplex des positiven Transkriptions-Elongationsfaktors b (P‑TEFb) bildet. P‑TEFb phosphoryliert die C‑terminale Domäne der RNA‑Polymerase II sowie negative Elongationsfaktoren, fördert dadurch eine produktive Transkriptionselongation und koordiniert Expressionsprogramme, die mit Zellzyklusfortschritt, Differenzierung und Stressantworten verknüpft sind. Über Interaktionen mit transkriptionellen Regulatoren und Netzwerken der Elongationskontrolle beeinflusst Cyclin T2 die chromatinassoziierte Transkriptionsdynamik über vielfältige Gensätze hinweg. Eine Fehlregulation der P‑TEFb‑Signalgebung und der Elongationskontrolle wurde mit veränderten proliferativen und immunbezogenen Transkriptionszuständen in Verbindung gebracht, wodurch CCNT2 ein nützliches Ziel für mechanistische Untersuchungen transkriptionsabhängiger Phänotypen ist.
cyclin T2a/b Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CCNT2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CCNT2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CCNT2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CCNT2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.