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CstF-64 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402202-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CstF-64 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402202-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CSTF2 kodiert die 64-kDa-Untereinheit des Cleavage Stimulation Factor (CstF-64), eine essenzielle RNA-bindende Komponente der Prozessierungsmaschinerie für das 3′-Ende von prä-mRNAs. CstF-64 erkennt GU-reiche, stromabwärts gelegene Sequenzelemente und arbeitet mit CPSF und weiteren Faktoren zusammen, um die endonukleolytische Spaltung und Polyadenylierung zu fördern. Dadurch beeinflusst es die Stabilität von Transkripten, deren Translation sowie Genexpressionsprogramme. Über die Steuerung der Auswahl alternativer Polyadenylierungsstellen trägt CSTF2 zur Regulation der 3′-UTR-Länge und der posttranskriptionellen Kontrolle in proliferativen und stressresponsiven Kontexten bei. Eine fehlregulierte 3′-End-Prozessierung und alternative Polyadenylierung sind häufig mit onkogenen Genexpressionssignaturen und anderen krankheitsrelevanten Veränderungen des Transkriptoms assoziiert, was CSTF2 zu einem wertvollen Ziel für mechanistische Studien der RNA-Reifung macht.
CstF-64 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSTF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSTF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSTF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSTF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.