



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
connexin 50 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404332-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
connexin 50 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404332-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GJA8 kodiert Connexin 50, ein Gap-Junction-Protein, das sich zu hexameren Connexonen zusammenlagert und so den interzellulären Austausch von Ionen und kleinen Metaboliten vermittelt. In der Augenlinse unterstützt Connexin 50 die Kommunikation zwischen Epithel- und Faserzellen und trägt damit zur Homöostase und Transparenz der Linse sowie zur koordinierten Differenzierung während der Entwicklung bei. Seine Aktivität ist mit Prozessen verknüpft, die die Membranpermeabilität, die Kalziumsignalübertragung und die Aufrechterhaltung des Linsen-Mikrozirkulationssystems regulieren, das die Physiologie des gefäßlosen Gewebes sichert. Eine Störung der GJA8-abhängigen Kopplung wird mit einer veränderten Organisation der Linsenfasern und kataraktassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch GJA8 ein geeigneter Ansatzpunkt für die Untersuchung der Gap-Junction-Biologie in okulären Modellen ist.
connexin 50 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GJA8-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GJA8 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GJA8-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GJA8-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.