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connexin 30.3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409363-NIC | 20 µg | $410.00 |
GJB4 kodiert Connexin 30.3, eine Untereinheit von Gap-Junction-Kanälen, die sich zu Connexonen zusammenlagert und den direkten interzellulären Austausch von Ionen und kleinen Metaboliten vermittelt. Über diese Zell-Zell-Verbindungen trägt Connexin 30.3 zur Koordination des Membranpotenzials, der Kalziumsignalgebung und der metabolischen Kopplung auf Gewebeebene bei und unterstützt damit die epitheliale Differenzierung und Homöostase. In der Epidermis greift die Connexin-vermittelte Kommunikation in Signalwege ein, die die Proliferation von Keratinozyten und die Aufrechterhaltung der Barrierefunktion steuern. Eine fehlregulierte GJB4-Funktion und veränderte Gap-Junction-Konnektivität wurden mit erblichen Hauterkrankungen in Verbindung gebracht, die durch abnorme Verhornung und eine beeinträchtigte epitheliale Integrität gekennzeichnet sind.
connexin 30.3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GJB4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GJB4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GJB4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GJB4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.