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COL7A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401235-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COL7A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401235-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COL7A1 kodiert Kollagen Typ VII (COL7A1), eine zentrale strukturelle Komponente der Ankerfibrillen, die die Basalmembran der Epidermis mit der darunterliegenden Dermis verankern und so die Integrität der Haut unterstützen. Dieses Protein der extrazellulären Matrix trägt durch Interaktionen mit Lamininen, Kollagen Typ IV und weiteren Proteinen der dermo-epidermalen Junktionszone zur Assemblierung und Stabilität der Basalmembran bei und verbindet damit die Organisation der Matrix mit Zell‑Matrix‑Adhäsion und Mechanotransduktion. Eine Störung der COL7A1‑Funktion ist stark mit erblichen Phänotypen erhöhter Hautfragilität assoziiert, einschließlich der dystrophen Epidermolysis bullosa, weshalb dieser Genlokus intensiv in der Epithelbiologie und beim Matrix‑Remodeling untersucht wird. COL7A1 dient außerdem als molekularer Einstiegspunkt, um Wundheilungsprozesse, den Crosstalk zwischen Keratinozyten und Fibroblasten sowie die Dynamik der extrazellulären Matrix in humanen Zellmodellen zu erforschen.
COL7A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COL7A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COL7A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COL7A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COL7A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.