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COL15A1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404027-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
COL15A1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404027-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
COL15A1 kodiert die Kollagen‑Typ‑XV‑Alpha‑1‑Kette, ein nichtfibrilläres, mit der Basalmembran assoziiertes Kollagen, das zur Organisation der extrazellulären Matrix (EZM) sowie zur mechanischen Stabilität mikrovasculärer und perizellulärer Nischen beiträgt. COL15A1 unterstützt die Zell‑Matrix‑Adhäsion, reguliert die Gewebearchitektur und beeinflusst Prozesse wie Angiogenese und stromales Remodeling über integrinvermittelte Signalwege und den Aufbau der Basalmembran. Veränderte COL15A1‑Expression und eine veränderte EZM‑Zusammensetzung werden mit fibroseassoziiertem Remodeling sowie mit der Biologie des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, wo Kollagennetzwerke Invasion, vaskuläre Integrität und Zellmigration modulieren können. Als Matrixbestandteil mit kontextabhängiger Expression wird COL15A1 häufig genutzt, um das Zusammenspiel zwischen EZM und Zellen sowie die nischenabhängige Regulation epithelialer und endothelialer Phänotypen zu untersuchen.
COL15A1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des COL15A1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von COL15A1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die COL15A1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit COL15A1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.