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CLCA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402998-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLCA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402998-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CLCA1 (Chloridkanal-Accessory-Protein 1) kodiert ein sezerniertes und membranassoziiertes Glykoprotein, das die epitheliale Chloridleitfähigkeit und die Schleimphysiologie moduliert, insbesondere in der gastrointestinalen und der Atemwegsschleimhaut. Es wird häufig mit der Differenzierung von Becherzellen und der Regulation der Muzinproduktion in Verbindung gebracht und ist in Entzündungs- sowie epitheliale Remodeling-Programme eingebunden, die die Barrierefunktion prägen. Eine veränderte CLCA1-Expression wurde bei entzündlichen Zuständen der Schleimhaut und bei epithelialen Malignomen beobachtet, wobei CLCA1 häufig als Marker für den Differenzierungsstatus und für Veränderungen in der Zusammensetzung sekretorischer Zelllinien genutzt wird. Diese Eigenschaften machen CLCA1 zu einem nützlichen Ziel, um die Regulation des epithelialen Ionentransports, die Schleimhomöostase und entzündungsassoziierte Transkriptionsnetzwerke zu untersuchen.
CLCA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLCA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLCA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLCA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLCA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.