



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
CLC-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405071-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLC-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405071-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CLCN1 kodiert den spannungsabhängigen Chloridkanal CLC-1 der Skelettmuskulatur, einen wesentlichen Bestimmungsfaktor der Ruhe-Membranleitfähigkeit und der Repolarisation von Aktionspotenzialen. Indem CLC-1 während repetitiver Erregung einen Chlorideinstrom vermittelt, stabilisiert er die Erregbarkeit des Sarkolemms und begrenzt die Hypererregbarkeit von Muskelfasern; dabei ist er in Prozesse der Ionenhomöostase eingebunden, die Muskelkontraktion und Ermüdungsresistenz mitprägen. Eine Funktionsstörung von CLCN1 ist eng mit der Myotonia congenita und verwandten nichtdystrophen myotonen Phänotypen assoziiert und macht das Gen zu einem zentralen Ziel für Untersuchungen der Kanal-Gating-Mechanismen, der Muskelelektrophysiologie und erregbarkeitsgekoppelter Stressantworten.
CLC-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLCN1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLCN1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLCN1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLCN1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.