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CKR-9 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419702-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CKR-9 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-419702-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Ccr9** kodiert den Chemokinrezeptor **CKR-9 (CCR9)**, einen GPCR, der bevorzugt **CCL25** bindet, um den Leukozytenverkehr zu steuern – insbesondere die Thymozytenentwicklung und das Gut-Homing von T‑Zell-Subpopulationen. Die CCR9-Signalübertragung aktiviert kanonische Chemokinwege mit **Gαi**-abhängigen Antworten, intrazellulärem **Calcium-Flux**, **PI3K–AKT**- und **MAPK**-Kaskaden, die Chemotaxis, Adhäsion und Gewebelokalisation koordinieren. Eine veränderte Aktivität der **CCR9–CCL25**-Achse wird mit gestörter mukosaler Immunität und entzündlichen Prozessen in Verbindung gebracht und wird häufig in Kontexten wie intestinaler Immunhomöostase und Lymphozytenmigration untersucht. In Mausmodellen dient die **Ccr9**-Expression zudem als Marker und funktioneller Determinant von Programmen gewebsresidierender und migrierender Immunzellen, die für immunvermittelte Krankheitsmechanismen relevant sind.
CKR-9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Ccr9-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CKR-9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Ccr9-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Ccr9-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CKR-9-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Ccr9-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CKR-9-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CKR-9-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Ccr9-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.