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CIP2A CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401363-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CIP2A CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401363-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Der canceröse Inhibitor von PP2A (CIP2A) kodiert ein menschliches Onkoprotein, das die Serin/Threonin-Phosphatase PP2A hemmt und dadurch phosphorylierungsabhängige Signalwege aufrechterhält sowie wachstumsfördernde Faktoren wie MYC stabilisiert. Durch die Antagonisierung der tumorsuppressiven PP2A-Aktivität unterstützt CIP2A proliferations- und überlebensfördernde Signalwege, darunter PI3K/AKT- und MAPK-Signaling, und trägt zu veränderter Zellzyklusprogression sowie Stressantworten bei. Eine erhöhte CIP2A-Expression wurde in zahlreichen Tumorarten beschrieben und ist mit aggressiven Phänotypen sowie resistenzassoziierten Signalzuständen verbunden, was CIP2A zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung phosphatasekontrollierter onkogener Netzwerke macht.
CIP2A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CIP2A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CIP2A Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CIP2A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CIP2A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CIP2A-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CIP2A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CIP2A-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CIP2A-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CIP2A-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.