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CEP55 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417522-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CEP55 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417522-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CEP55 (zentrosomales Protein 55) kodiert einen mitotischen Regulator, der am Zentrosom und am Midbody lokalisiert ist, wo er in den Endphasen der Zytokinese die Abtrennung (Abszission) koordiniert. Das Protein interagiert mit der ESCRT-Maschinerie und weiteren Midbody-Komponenten, um eine korrekte Auflösung der Teilungsfurche und den Abschluss der Zellteilung sicherzustellen. Eine Störung von CEP55 beeinträchtigt die Zentrosomdynamik, die Spindelorganisation und die chromosomale Stabilität und verknüpft seine Fehlregulation mit proliferativen Phänotypen und Genominstabilität, wie sie in verschiedenen Krebszusammenhängen beobachtet werden. Daher wird CEP55 häufig genutzt, um Zellzykluskontrolle, mitotischen Austritt und Mechanismen der Aneuploidie in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
CEP55 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CEP55-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CEP55 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CEP55-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CEP55-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.