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CEP350 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406478-NIC | 20 µg | $410.00 |
CEP350 (centrosomales Protein 350) ist ein großes, coiled-coil-reiches, centrosomenassoziiertes Gerüstprotein, das überwiegend am Centrosom und am Mutterzentriol lokalisiert ist, wo es zur Organisation der Mikrotubuli-Nukleation und -Verankerung beiträgt. Durch Interaktionen mit centrosomalen und Golgi-assoziierten Faktoren unterstützt CEP350 die Integrität des Centrosoms, die Organisation des Spindelapparats und zilienbezogene Prozesse, die von einer korrekten Zentriolfunktion abhängen. Eine ordnungsgemäße CEP350-Aktivität fördert den Zellzyklusfortschritt und die Genomstabilität, indem sie die Centrosomenduplikation und die mitotische Mikrotubuli-Dynamik koordiniert. Fehlregulationen der Centrosomenarchitektur und Mikrotubuli-Organisation unter Beteiligung von CEP350 sind relevant für Studien zur chromosomalen Instabilität und zu ziliopathieassoziierten zellulären Phänotypen.
CEP350 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CEP350-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CEP350 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CEP350-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CEP350-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.