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Cdc2 p34 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400181-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cdc2 p34 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400181-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDK1 kodiert die Serin/Threonin-Kinase Cdc2 p34, die zentrale katalytische Untereinheit des M-Phasen-fördernden Faktors, der den G2/M-Übergang und das Fortschreiten der Mitose antreibt. Die Aktivität von CDK1 wird durch Cyclinbindung, aktivierende Phosphorylierung durch die CDK-aktivierende Kinase sowie durch inhibitorische Regulation durch WEE1/MYT1 und CDC25-Phosphatasen koordiniert und verknüpft so Checkpoint-Signale mit einer geordneten Chromosomensegregation. Als zentraler Knotenpunkt der Zellzyklus-Regulation greift CDK1 in Signalwege der DNA-Schadensantwort und des Replikationsstresses ein, um den Eintritt in die Mitose, den Aufbau des Spindelapparats und die Zytokinese zu steuern. Eine fehlregulierte CDK1-Signalübertragung und veränderte Checkpoint-Kontrolle werden häufig bei proliferativen Erkrankungen beobachtet und bieten einen mechanistischen Ansatzpunkt, um Genominstabilität und Zellzyklusabhängigkeit in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
Cdc2 p34 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.