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CD9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400252-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400252-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD9 ist ein Tetraspanin-Protein an der Zelloberfläche, das Membran-Mikrodomänen organisiert, indem es mit Integrinen, Rezeptoren der Immunglobulin-Superfamilie und anderen Tetraspaninen zusammenwirkt, um Adhäsion, Motilität und Membranfusionsprozesse zu koordinieren. In menschlichen Zellen trägt CD9 zur Endozytose und zum Vesikeltransport bei und moduliert Signalausgänge, die mit der Umgestaltung des Zytoskeletts verknüpft sind, einschließlich Signalwegen, die die Zellmigration und Interaktionen mit der extrazellulären Matrix beeinflussen. CD9 ist zudem auf extrazellulären Vesikeln angereichert und wird häufig als Exosomenmarker verwendet, was Studien zur interzellulären Kommunikation und zur Vesikelbiogenese unterstützt. Veränderte CD9-Expression und -Lokalisierung wurden in mehreren Krebskontexten mit dysregulierter Invasion, Interaktionen mit Immunzellen und metastatischem Verhalten in Verbindung gebracht, was CD9 für mechanistische Krankheitsmodelle relevant macht.
CD9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.