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CD9 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400252-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CD9 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400252-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Humanes CD9 kodiert ein Tetraspanin-Oberflächenprotein, das tetraspaninangereicherte Mikrodomainen organisiert und die Verteilung sowie Signalübertragung von Partnerrezeptoren, darunter Integrine und Wachstumsfaktorrezeptoren, moduliert. Über diese Membranassemblies beeinflusst CD9 Zelladhäsion, Migration, Membranfusionsereignisse und die Biogenese extrazellulärer Vesikel und prägt damit Signalwege, die mit Zytoskelettdynamik und interzellulärer Kommunikation verknüpft sind. CD9 wird häufig als exosomenassoziierter Marker verwendet und wurde mit Prozessen in Zusammenhang gebracht, die für Entzündung, Fibrose und die Dissemination von Tumorzellen relevant sind, indem es Zell–Zell- und Zell–Matrix-Interaktionen beeinflusst. Eine Veränderung der CD9-Expression ist daher informativ, um zu untersuchen, wie Membran-Scaffolding die Signalspezifität und zelluläre Phänotypen in humanen Modellsystemen beeinflusst.
CD9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD9-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD9 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD9-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD9-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD9-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD9-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD9-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD9-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD9-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.