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CD68 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400211-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD68 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400211-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD68 kodiert ein stark glykosyliertes lysosomales/endosomales Membranprotein, das in Monozyten und gewebeständigen Makrophagen besonders stark angereichert ist und weithin als Marker der mononukleären Phagozytenlinie verwendet wird. CD68 ist an vesikulärem Transport und der Reifung von Phagolysosomen beteiligt und unterstützt dadurch die Aufnahme und Verarbeitung von Lipiden, Pathogenen und zellulären Trümmern. Über seine Funktionen in Phagozytose, Antigenverarbeitung und angeborener Immun-Signalübertragung beeinflussen CD68-positive myeloische Zellen inflammatorische Zytokin-Netzwerke und Programme des Gewebeumbaus. Veränderte CD68-Expression und die Akkumulation von Makrophagen werden häufig in Zusammenhängen wie der Biologie atherosklerotischer Plaques, chronisch-entzündlichen Erkrankungen, Neuroinflammation und der Polarisierung tumorassoziierter Makrophagen untersucht.
CD68 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD68-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD68 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD68-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD68-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.