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CD6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403748-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403748-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD6 ist ein Oberflächen‑Glykoprotein, das überwiegend auf T‑Zellen exprimiert wird und als Korezeptor bei der antigenabhängigen Aktivierung fungiert, indem es am immunologischen Synapsenbereich adhäsive und Signal‑Interaktionen vermittelt, einschließlich der Bindung an ALCAM/CD166. Über seine zytoplasmatischen Signalmotive sowie die Kopplung an Kinasen und Adapterproteine moduliert CD6 die TCR‑nahe Signalübertragung, die Umgestaltung des Zytoskeletts und nachgeschaltete Signalwege wie MAPK und NF‑κB, die Proliferation, Differenzierung und Zytokinproduktion von T‑Zellen prägen. Eine veränderte CD6‑Aktivität wurde mit einer Dysregulation der Immuntoleranz und entzündlichen Reaktionen in Verbindung gebracht und ist damit relevant für Studien zu Autoimmunität und chronischer Entzündung. CD6 wird zudem als Marker und funktioneller Knotenpunkt in der Lymphozytenbiologie genutzt, mit Implikationen für Tumor‑Immun‑Interaktionen und Mechanismen der Immunflucht.
CD6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.