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CD46 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400968-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD46 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400968-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD46 (Membran-Kofaktorprotein) ist ein ubiquitär exprimiertes, komplementregulatorisches Glykoprotein, das Wirtszellen vor einem autologen Komplementangriff schützt, indem es als Kofaktor für die faktor‑I‑vermittelte Spaltung von C3b und C4b dient und dadurch die Amplifikation des klassischen und des alternativen Signalwegs abschwächt. Über seine Funktionen an der Zelloberfläche prägt CD46 die angeborene Immun-Signalübertragung, das Entzündungsmilieu sowie Zell‑Zell‑Interaktionen und ist mit Prozessen wie der Aktivierung von Leukozyten und der Biologie epithelialer Barrieren verbunden. Eine veränderte CD46‑Funktion oder -Expression wurde mit komplementgetriebener Pathophysiologie in Verbindung gebracht, darunter das atypische hämolytisch‑urämische Syndrom und andere immunvermittelte entzündliche Erkrankungen. CD46 dient zudem als Rezeptor für ausgewählte Pathogene und ist damit relevant für Studien zu Wirt‑Mikroben‑Interaktionen und Immunflucht.
CD46 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD46-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD46 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD46-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD46-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.