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CD4 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400237-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD4 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400237-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD4 kodiert ein Typ‑I‑Transmembran‑Glykoprotein, das überwiegend auf T‑Helferzellen exprimiert wird. Dort fungiert es als Korezeptor für die MHC‑Klasse‑II‑restriktierte Antigenerkennung und verstärkt die TCR‑Signalübertragung durch die Assoziation mit der Src‑Familienkinase LCK. Indem CD4 die Bildung der immunologischen Synapse organisiert und nachgeschaltete Phosphorylierungskaskaden fein abstimmt, beeinflusst es die Aktivierung und Differenzierung von T‑Zellen sowie Zytokinprogramme, die die adaptive Immunantwort prägen. Eine veränderte CD4‑Expression oder ‑Signalgebung ist für Immundysregulation und entzündliche Pathologien relevant, und die Biologie CD4‑positiver T‑Zellen steht im Zentrum von Untersuchungen zu Immundefizienz sowie Wirt‑Pathogen‑Interaktionen. Als Oberflächenmarker und Signal‑Knotenpunkt wird CD4 häufig in Signalwegen untersucht, die die Lymphozytenentwicklung, Effektorpolarisierung und Kommunikation zwischen Immunzellen steuern.
CD4 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.