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CD33 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401011-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CD33 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401011-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane CD33-Gen kodiert ein sialinsäurebindendes, immunglobulinähnliches Lektin (Siglec-3), das überwiegend auf Zellen der myeloischen Linie exprimiert wird und dort als inhibitorischer Rezeptor wirkt, der die zelluläre Aktivierung dämpft. Über die Signalübertragung durch ein immunrezeptor-tyrosinbasiertes Inhibitionsmotiv (ITIM) und die Rekrutierung von Phosphatasen wie SHP-1/2 moduliert CD33 Schwellenwerte der angeborenen Immunantwort, Zytokinantworten und phagozytische Programme. CD33 ist an der Erkennung sialylierter Glykane beteiligt und beeinflusst Signalwege, die die myeloische Differenzierung, die Antigenverarbeitung und inflammatorische Signalgebung steuern. Veränderte CD33-Expression und -Signalgebung wurden mit myeloischen Malignomen sowie neuroinflammatorischen Kontexten in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als Marker und mechanistischen Knotenpunkt in der hämatopoetischen und immunbiologischen Forschung unterstützt.
CD33 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD33-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD33 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD33-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD33-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD33-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD33-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD33-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD33-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD33-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.