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CD23 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404781-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CD23 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404781-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
FCER2 kodiert CD23 (FcεRII), ein Typ‑II‑C‑Typ‑Lektin, das hauptsächlich auf B‑Zellen und anderen antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird und die IgE‑Homöostase sowie die Immun-Signalübertragung reguliert. CD23 bindet IgE und CD21 und beeinflusst dadurch die Aktivierung von B‑Zellen, die Antigenaufnahme und ‑präsentation sowie nachgeschaltete Signalwege einschließlich NF‑κB und MAPK, die Zytokinantworten prägen. Über seine membranständige und lösliche Form moduliert CD23 den Klassenwechsel und allergische Entzündungen und verknüpft die FCER2‑Aktivität mit Atopie und asthmaassoziierten Immunphänotypen. Veränderte FCER2/CD23‑Expression wurde zudem in verschiedenen Zuständen der Immun-Dysregulation beschrieben, was mechanistische Studien zur humoralen Immunität und zur B‑Zell‑Biologie unterstützt.
CD23 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des FCER2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von FCER2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die FCER2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit FCER2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.