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CD2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402105-ACT | 20 µg | $397.00 |
Humanes CD2 kodiert einen T‑Zell-Oberflächenrezeptor für Adhäsion und Signalübertragung aus der Immunglobulin-Superfamilie, der an CD58 (LFA‑3) bindet und so den antigenabhängigen Kontakt zwischen T‑Lymphozyten und antigenpräsentierenden Zellen stabilisiert. CD2 ist an der Bildung der immunologischen Synapse beteiligt und moduliert die Schwellenwerte der TCR-Signalübertragung, die Zytoskelett-Reorganisation sowie nachgeschaltete Signalwege, die Aktivierung, Zytokinproduktion und Zell‑Zell-Kommunikation prägen. Über diese Funktionen beeinflusst CD2 die Entwicklung und Effektorleistung von Lymphozyten; eine veränderte CD2-Expression oder -Signalgebung wurde mit fehlregulierten Immunantworten in entzündlichen und autoimmunen Kontexten sowie mit Immunzell-Phänotypen in der hämatologischen Malignomforschung in Verbindung gebracht. CD2 ist daher ein nützlicher Knotenpunkt, um Mechanismen der T‑Zell-Aktivierung, Adhäsionsdynamik und Interaktionen im Immunmikromilieu zu untersuchen.
CD2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CD2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CD2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CD2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CD2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CD2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CD2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.