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cathepsin S Double Nickase Plasmid (h) | sc-417407-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cathepsin S Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417407-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CTSS kodiert Cathepsin S, eine lysosomale Cysteinprotease mit ausgeprägter Aktivität in antigenpräsentierenden Zellen, wo sie die invariante Kette (CD74) spaltet und dadurch die Peptidbeladung von MHC-Klasse-II-Molekülen sowie die Immunüberwachung ermöglicht. Über den endolysosomalen Proteinumsatz hinaus trägt Cathepsin S zum Umbau der extrazellulären Matrix bei und moduliert entzündliche Signalwege durch proteolytische Verarbeitung von Immunmediatoren. Eine fehlregulierte CTSS-Expression oder -Aktivität wurde mit veränderter Antigenpräsentation, chronisch entzündlichen Mikroumgebungen und tumorassoziierten Immuninteraktionen in Verbindung gebracht und macht CTSS zu einem geeigneten Ansatzpunkt für die Untersuchung der Immunregulation und proteaseabhängiger Signalwege. CTSS wird außerdem im Kontext von Neuroinflammation und vaskulären Pathologien untersucht, bei denen abweichende Proteolyse die Gewebehomöostase beeinflussen kann.
cathepsin S Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CTSS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CTSS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CTSS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CTSS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.