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cathepsin B Double Nickase Plasmid (m) | sc-419873-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
cathepsin B Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419873-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Ctsb** kodiert Cathepsin B, eine lysosomale Cysteinprotease, die den intrazellulären Proteinumsatz vermittelt und zur endosomal-lysosomalen Proteolyse, Autophagie und Antigenprozessierung beiträgt. Über die Lysosomen hinaus kann Cathepsin B über Proteasenetzwerke das Remodeling der extrazellulären Matrix beeinflussen und so Zellmigration sowie Programme des Gewebeumbaus mitsteuern. Eine dysregulierte Cathepsin‑B‑Aktivität wurde in experimentellen Modellen mit inflammatorischer Signalgebung, proteostatischen Defekten im Zusammenhang mit Neurodegeneration und dem Remodeling des Tumormikromilieus in Verbindung gebracht, weshalb **Ctsb** häufig als zentraler Ansatzpunkt zur Untersuchung proteaseabhängiger Pathologien dient. Als Teil der breiteren Cathepsin-Familie ist es in Signalwege eingebunden, die die lysosomale Biogenese, die Phagosomenreifung und Zelltodmechanismen im Zusammenhang mit einer Permeabilisierung der lysosomalen Membran steuern.
cathepsin B Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ctsb-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ctsb abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ctsb-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ctsb-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.