Date published: 2026-7-11

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CAMTA1 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-405328-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CAMTA1 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CAMTA1 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CAMTA1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom CAMTA1 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der CAMTA1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CAMTA1 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-405328-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das humane CAMTA1-Gen kodiert den calmodulinbindenden Transkriptionsaktivator 1, ein nukleäres, DNA-bindendes Protein, das die Ca2+/Calmodulin-Signalübertragung mit der transkriptionellen Kontrolle verknüpft. CAMTA1 ist an der Regulation von Genexpressionsprogrammen beteiligt, die mit neuronaler Differenzierung, synaptischer Funktion und zellulären Stressantworten zusammenhängen, was mit seiner Rolle in der chromatinassoziierten Transkriptionsregulation übereinstimmt. Eine veränderte CAMTA1-Aktivität wurde mit neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und zerebellärer Dysfunktion in Verbindung gebracht; zudem wurden genomische Veränderungen, die CAMTA1 betreffen, in mehreren Tumor-Profiling-Studien beschrieben, was seine Eignung als Forschungsziel in krankheitsrelevanten transkriptionellen Netzwerken unterstreicht. Diese Eigenschaften machen CAMTA1 zu einem nützlichen Knotenpunkt, um calciumabhängige Transkriptionswege und nachgeschaltete genregulatorische Schaltkreise zu untersuchen.

    CAMTA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CAMTA1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CAMTA1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CAMTA1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CAMTA1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CAMTA1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CAMTA1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CAMTA1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CAMTA1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CAMTA1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.