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Calpain 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401113-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Calpain 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401113-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane CAPN2-Gen kodiert Calpain 2, eine calciumabhängige Cysteinprotease, die durch begrenzte Proteolyse Zytoskelett- und Signalproteine umbaut. Calpain 2 ist an der Umgestaltung fokaler Adhäsionen, am Membrantransport und an calciumgetriebenen Stressantworten beteiligt und beeinflusst dadurch Zellmigration, Adhäsionsdynamik und den Verlauf des Zellzyklus. Durch die regulierte Spaltung von Substraten in Signalwegen wie der Integrin-/FAK-Signalisierung und wachstumsfaktor-abhängigen Netzwerken trägt CAPN2 zur Ausprägung zellulärer Plastizität und zur Proteostase bei. Eine fehlregulierte Calpain-Aktivität wird mit abweichender Zytoskelettorganisation und Signalveränderungen in Zusammenhang gebracht, wie sie in Forschungsfeldern zu Neurodegeneration, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs beobachtet werden.
Calpain 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CAPN2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CAPN2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CAPN2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CAPN2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.