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CA XII Double Nickase Plasmid (h) | sc-404149-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CA XII Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404149-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die Carboanhydrase XII (CA XII), kodiert durch das menschliche Gen **CA12**, ist ein transmembranäres Zink-Metalloenzym, das die reversible Hydratation von CO₂ zu Bicarbonat und Protonen katalysiert und damit die extrazelluläre sowie perizelluläre pH-Regulation unterstützt. Durch die Kopplung von Bicarbonatbereitstellung und Protonenhandhabung an membranständige Transportprozesse trägt CA XII zur zellulären Säure-Basen-Homöostase, zum epithelialen Ionentransport und zur metabolischen Anpassung unter wechselnden Sauerstoff- und Nährstoffbedingungen bei. Die **CA12**-Expression ist in hypoxischen und metabolisch gestressten Mikroumgebungen häufig dysreguliert, wobei eine veränderte pH-Kontrolle Zelladhäsion, Migration und Signalübertragung beeinflussen kann. Diese Eigenschaften machen CA XII zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung pH-abhängiger Signalwege und krankheitsassoziierter Veränderungen der Gewebephysiologie.
CA XII Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CA12-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CA12 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CA12-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CA12-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.